VEREIN


Obmann : DDr. Stefan Opatril

Obmann - Stellvertreter & Schwimmwart  : Peter Gruszka

Schriftführerin : Mag. Gudrun Gatternigg

Kassierin : MMag. Gerlint Gatternigg

 

Schwimmclub IBK Stadtoasen Innsbruck

Riedl 12

6173 Oberperfuß

ZVR-Zahl: 193901593



VEREINSSTATUTEN


VEREINSGESCHICHTE

1933

25.Juli Gründung des SC-Strich - Logo auf den Schwimmanzügen, 2.Schwimmverein in Tirol neben dem Tiroler Wassersportverein 1919.

Durch die Konkurrenz eines 2. Schwimmvereines entwickelten sich die Leistungen der Schwimmer in Tirol sehr. Schwimmen , Wasserspringen u. Wasserball - Sparten, welche im Club betrieben wurden. Aufbau, Kampf gegen den anfangs übermächtigen TWV erste Erolge nach 2 Jahren, Höhepunkt vor dem II.Weltkrieg - 31.1.1936 - Österr.Rekord über 100m Brust durch Albert Stemberger in der Technik Schmetterling (Arme über Wasser nach vornebringen + Brustbeine -75m + 25m in der echten Brustschwimmtechnik)


1938

Zeit vor d.II.Weltkrieg - Sport besonders wichtig, so auch im Schwimmen wie Grete Ittlinger , Walter Nowak und Albert Coleselli treten neben Albert Stemberger ins Rampenlicht des Tiroler Schwimmsports.


1939 - 1945

In den Kriegsjahren eingeschränkter Schwimmbetrieb bei den Männern, interessant - 1940 siegten die Wasserballer des SCI über den Rivalen TWV das erste Mal, vor allem durch die bessere schwimmerische Leistung!


1941

Eröffnung des Schwimmbades in Hall mit einer 50m Schwimmbahn. Neue Namen: Hanni Zimmermann , Anni Petrowitsch und Walter Götsch schwammen in ihren Schwimmdisziplinen neue Tiroler Rekorde. Wasserspringen: Der Südtiroler Karl Dibiasi in den Nachkriegsjahren führend in Österreich vom 10m Turm bereicherte die Wassersprungszene in Tirol mit seinen Leistungen. Sohn Klaus Dibiasi war in den 60er Jahren Olympiasieger für Italien nach der Rückwanderung von Vater Karl nach Bozen im Jahre 1951.


1944

Zerstörung des Innsbrucker Hallenbades nach einem Bombenangriff, das damals einzige Hallenbad in West-Österreich!


1947

Österreichische Staatsmeisterschaften in Hall in Tirol : Grete Ittlinger SCI, Meisterin über 100m Kraul. Verfasser dieses Beitrags als 16 Jähriger Besucher dieser Veranstaltung und damit auch Beginn seiner Schwimmkarriere. "Training" der SCI-Jugend im Freischwimmbad Schönruh, gelegen auf dem Weg zum Dorf Aldrans im südlichen Mittelgebirge. Maße des Schwimmbeckens: 54m x 27m - Tiefe von 60cm bis 4m Training sowie kleine Vereinswettkämpfe auf der Breite des Beckens (27m) durch Einhängen einer Schnur abgeteilt bei 50m!! Sommer 1947 Freibad wegen "Kinderlähmungsepedemie" geschlossen, Schwimmbetrieb für einige "Unentwegte" im damals vorhandenen "Vorwärmbecken" 40m x 6m, ohne Wärmeanlage, nur Erwärmung durch Sonneneinstrahlung!


1948

Herbst Wiedereröffnung des Innsbrucker Hallenbades, damit ganzjähriges Training wieder möglich. Allmähliches Herantasten an die österriche Schwimmklasse, am Beginn im Jugendbereich. Wettkämpfe und Meisterschaften in der "Halle" (liebevoll so genannt von uns Schwimmern), die Vereinsabende an Dienstagen mit großem Zulauf (es wird später noch darüber berichtet), also ein richtiges Vereinsleben. Durchführung von sogenannten "Werbeschwimmen" in Tiroler Orten wie Steinach am Brenner, Reutte, Gries im Sellraintal. Wurden auch als tolle Vereinsausflüge genutzt!


1952

1. Österr. Meister des SCI bei den Männern nach dem II. Weltkrieg über 200m Brust durch Günther Pajek in der orthodoxen Schwimmtechnik. Die Schmetterlingsschwimmer, es gab ja noch keine eigene Schwimmart dafür, waren über die 200m noch nicht in der konditionellen Verfassung die echten Brustschwimmer zu schlagen, es gab auch keine 100m Bruststrecke bei den Meisterschaften.

In diesem Jahr erstmalig - die junge Wasserballmannschaft des SCI bezwang die erfolgsgewohnten Wasserballer des TWV in der denkwürdigen "Wasserballschlacht" am 9. August im Haller Freischwimmbad bei 10 Grad Außen- und 17,4 Grad Wassertemperatur mit 5:1 Toren!


1964

Nach den Kriegswirren langsamer Beginn des Schwimmwettkampfbetriebes der Innsbrucker Schwimmvereine SCI und TWV in Tirol.

KR Walter Pallua in der Altstadt war durch mehr als 45(!) Jahre als Obmann des SCI die Seele des Clubs in allen Belangen. Eine Persönlichkeit, welche immer für Ausgleich und Harmonie im Club gesorgt hat. Ein durch und durch fröhlicher Mensch, aufgeschlossen für die Sorgen und Nöte aller Clubmitglieder ob jung ob alt. Seine Organisationsfähigkeiten, sei es bei der Suche nach Clubkämpfen besonders mit oberitalienischen Vereinen (der Verfasser nennt nur einige Namen wie Rari Nantes Bologna, Genua, Florenz, Venedig und der Höhepunkt ein Vergleichswettkampf mit der Schwimmmannschaft von FIAT Turin etc. (es wird noch später genauer darüber berichtet).
Seine Liebe galt im besonderen dem Wasserball, spielte er doch in der Jugend mit Freude und Leidenschaft dieses Spiel. Gesellschaftliche Höhepunkte waren die von Walter Pallua in der Zeit nach dem II.Weltkrieg ins Leben gerufenen Faschingsbälle, sei es als vornehme Bälle in den Stiftssälen oder als Maskenbälle, besonders die am alten Flughafen, ein gesellschaftliches Ballereignis in der Faschingszeit für die Innsbrucker!