Schwimmclub IKB Stadtoasen Innsbruck

Nachkriegsjahre

1964
1964 Nach den Kriegswirren langsamer Beginn des Schwimmwettkampfbetriebes der Innsbrucker Schwimmvereine SCI und TWV in Tirol.

Walter Pallua Seele des Vereines bis zu seinem Tod!!!

KR Walter Pallua, Inhaber des bekannten Lederwarengeschäftes in der Altstadt gibt es leider nicht mehr war durch mehr als 45(!) Jahre als Obmann des SCI die Seele des Clubs in allen Belangen. Eine Persönlichkeit, welche immer für Ausgleich und Harmonie im Club gesorgt hat. Ein durch und durch fröhlicher Mensch, aufgeschlossen für die Sorgen und Nöte aller Clubmitglieder ob jung ob alt. Seine Organisationsfähigkeiten, sei es bei der Suche nach Clubkämpfen besonders mit oberitalienischen Vereinen (der Verfasser nennt nur einige Namen wie Rari Nantes Bologna, Genua, Florenz, Venedig und der Höhepunkt ein Vergleichswettkampf mit der Schwimmmannschaft von FIAT Turin etc. (es wird noch später genauer darüber berichtet).
Seine Liebe galt im besonderen dem Wasserball, spielte er doch in der Jugend mit Freude und Leidenschaft dieses Spiel. Gesellschaftliche Höhepunkte waren die von Walter Pallua in der Zeit nach dem II.Weltkrieg ins Leben gerufenen Faschingsbälle, sei es als vornehme Bälle in den Stiftssälen oder als Maskenbälle, besonders die am alten Flughafen, ein gesellschaftliches Ballereignis in der Faschingszeit für die Innsbrucker!

1947 Österreichische Staatsmeisterschaften in Hall in Tirol Grete Ittlinger SCI, Meisterin über 100m Kraul. Verfasser dieses Beitrags als 16 Jähriger Besucher dieser Veranstaltung und damit auch Beginn seiner Schwimmkarriere. "Training" der SCI-Jugend im Freischwimmbad Schönruh, gelegen auf dem Weg zum Dorf Aldrans im südlichen Mittelgebirge. Maße des Schwimmbeckens: 54m x 27m Tiefe von 60cm bis 4m Training sowie kleine Vereinswettkämpfe auf der Breite des Beckens (27m) durch Einhängen einer Schnur abgeteilt bei 50m!! Sommer 1947 Freibad wegen "Kinderlähmungsepedemie" geschlossen, Schwimmbetrieb für einige "Unentwegte" im damals vorhandenen "Vorwärmbecken" 40m x 6m, ohne Wärmeanlage, nur Erwärmung durch Sonneneinstrahlung!

1948 Herbst Wiedereröffnung des Innsbrucker Hallenbades, damit ganzjähriges Training wieder möglich. Allmähliches Herantasten an die österriche Schwimmklasse, am Beginn im Jugendbereich. Wettkämpfe und Meisterschaften in der "Halle" (liebevoll so genannt von uns Schwimmern), die Vereinsabende an Dienstagen mit großem Zulauf (es wird später noch darüber berichtet), also ein richtiges Vereinsleben. Durchführung von sogenannten "Werbeschwimmen" in Tiroler Orten wie Steinach am Brenner, Reutte, Gries im Sellraintal. Wurden auch als tolle Vereinsausflüge genutzt!

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